Betroffen sind insbesondere die Zufahrtsstraße östlich der Bahnunterführung von der Germeringer Straße zum ehemaligen östlichen Bahngelände, der Bereich des ehemaligen Verladebahnhofs sowie ein Grünstreifen entlang der westlichen Grundstücksgrenzen. In diesen Bereichen müssen auch Sträucher zurückgeschnitten bzw. gerodet werden.

Die Arbeiten sind eine notwendige Vorbereitung für die ab 2027 geplanten ersten Erschließungsmaßnahmen des Areals. Insbesondere müssen Flächen für die Verlegung und Vorbereitung von Leitungen und Sparten sowie für die später erforderlichen Straßen- und Erschließungsanlagen geschaffen werden. Einige der vorhandenen, auch größeren Bäume können deshalb an diesen Standorten leider nicht erhalten werden.

Die Gemeinde ist sich bewusst, dass Bäume einen wichtigen Beitrag zum Ortsbild, zum Klima und zur ökologischen Qualität leisten. Die erforderlichen Fällungen wurden daher im Vorfeld sorgfältig geprüft. Die Maßnahmen sind zwischen der Unteren Naturschutzbehörde und der Grünordnung des Landratsamtes München und dem Bauamt und Umweltamt der Gemeinde Planegg abgestimmt und rechtlich geprüft. Auch eine Baumkontrolle sowie die artenschutzrechtlich erforderlichen Prüfungen, insbesondere im Hinblick auf mögliche Vogel- und Winterquartiere, wurden durchgeführt.

Darüber hinaus werden einzelne Bäume aufgrund mangelnder Vitalität bzw. zur Wahrung der Verkehrssicherheit entfernt.

Die Fällungen erfolgen somit nur dort, wo sie im Zusammenhang mit den geplanten Erschließungsmaßnahmen unvermeidbar sind. Im Rahmen der weiteren Planungen sind zugleich neue Baumpflanzungen und eine entsprechende Begrünung vorgesehen.

Für die Durchführung der Arbeiten müssen die betroffenen Straßenbereiche zeitweise gesperrt werden. Eine Zufahrt von der Germeringer Straße wird während der Arbeiten voraussichtlich nicht möglich sein. Zudem lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm, Staub und weitere Einschränkungen im Umfeld leider nicht vollständig vermeiden.

Die Gemeinde Planegg bittet für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Beeinträchtigungen um Ihr Verständnis. Die direkten Anwohnerinnen und Anwohner wurden bereits gesondert per Postwurfsendung informiert.