Wie attraktiv ist der Landkreis München als Wirtschaftsstandort?

Das Landratsamt München startet Befragung bei über 4.500 Unternehmen, um die Lage und Perspektiven der ansässigen Betriebe zu beleuchten.

Firmengebäude Fassade schräg

Die in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden des Landkreises gestartete Fragebogenaktion soll insbesondere die Zukunftsthemen aufzeigen, in denen die heimischen Betriebe Herausforderungen sehen und wo ein kreisweites Serviceangebot von Nutzen sein kann. „Für viele politische Entscheidungen zur Kreisentwicklung sind die Einschätzungen der ansässigen Unternehmen von hoher Bedeutung", erläutert Landrat Christoph Göbel.

Standortzufriedenheit und Interessen ermitteln

Von besonderem Wert ist die Aktion auch für die tägliche Arbeit des Landratsamts, weil sie nicht-anonym durchgeführt wird. „Damit wir unsere Betriebe gezielt unterstützen können, brauchen wir fundierte einzelbetriebliche Informationen", sagt Martina Neubauer, Leiterin des federführenden Referats „Chancengleichheit und gesellschaftliche Potentiale". So will man mit dem vierseitigen Fragebogen nicht nur die aktuelle Standortzufriedenheit der Betriebe ermitteln, sondern auch deren Interesse an innovativen Maßnahmen, etwa im Bereich Klimaschutz, bei der Bildung oder beim Mobilitätsmanagement. „Wir sehen in der Befragung auch eine Basis, um Betriebe zusammen zu bringen, die ähnliche Ziele haben und diese gemeinsam besser erreichen könnten", erläutert Neubauer.

Göbel und Neubauer hoffen nun auf eine gute Resonanz. „Wir bitten die Unternehmen in ihrem eigenen Interesse um Mitwirkung", so Landrat Göbel. Unternehmen, die keinen Fragebogen erhalten, sich aber beteiligen möchten, werden gebeten, sich an die Wirtschaftsförderung zu wenden (Tel. 089 6221-2771, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@lra-m.bayern.de).

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