Zeittafel zur Planegger Ortschronik

 

  

948/57

Der Ort Steinkirchen wird erstmals als "Steininunchiricha" urkundlich erwähnt.

1102

Bei der Gründung des Klosters Dietramszell durch das Kloster Tegernsee wird dem Ministerialen Wolfoldt de Riett das nach ihm benannte Allod (privater Grundbesitz) überwiesen.

1180

„Sand Marteins kirchen in dem Ried" lautet die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes. Die Kirche St. Martin in Riedt wird als Besitz des Klosters Dietramszell beurkundet.

ca.1300

Steinkirchen erscheint in Urkunden des Klosters Benediktbeuern als curia (Lehen).

1315

Die St. Georgskirche in Steinkirchen erscheint als Filialkirche der Pfarrei Puchheim in der sog. Konradinischen Matrikel.

1409

Am 07.02. steht zum ersten Mal der Ortsname Planegg in einer Urkunde, in welcher der Münchner Bürger Jörg Tömlinger neben verschiedenen Höfen auch seinen Besitz genannt Planegkh an Herzog Wilhelm III. verkauft.

ca.1415

Herzog Wilhelm III. baut im Schloss eine Kapelle, die die hl. Maria Magdalena als Namenspatronin erhält.

1425

Am 01.10. schenkt Herzog Wilhelm seinem nicht-ehelichen Sohn Konrad von Egenhofen (benannt nach der Veste Egenhofen im Landkreis Dachau) die Vest Planegkh einschließlich der Vogteien Hadern, Martinsried und Gräfelfing.

1440

Konrad von Egenhofen erhält das Präsentationsrecht für die Magdalenenkapelle im Schloss Planegg.

1472

Magdalena Püttrich, die Witwe Wilhelms von Egenhofen (Sohn Konrads), heiratet Christoph Lung, der Hofmarksherr von Planegg wird.

1560

Der Martinsrieder Begräbnisplatz wird erstmals erwähnt.

1560

Laut einem Vistationsprotokoll gehört zur St. Georgskirche ein

Sakramentshaus, ein Friedhof und ein Mesnerhaus.

1583

Veit Lung der Ältere stiftet in seinem Testament 1000 Gulden. Der Zins wird für gute Zwecke verwendet (Armenspende, Jungferngeld, Studiengeld).

1610/13

Verlegung der Magdalenenkapelle an den heutigen Ort.

1613

Am 31.12. kauft Freiherr Karl von Villinger auf Schönberg die Hofmark Planegg.

1616

Am 27.08. erwirbt Hans Georg Hörwarth zu Hohenburg (bei Bad Tölz) die Hofmark. Umgestaltung des Schlosses.

1617

Am 09.11. wird die neue Magdalenenkapelle im Schloss eingeweiht.

1648

Am 03.04. gibt Johann Hörwarth dem Kurfürsten Maximilian I. einen ungeschminkten Bericht über die Verheerungen des 30-jährigen Kriegs. Neubau des Hüthauses.

1684

Erstmals wird ein Ludimagister (Lehrer) in Planegg erwähnt.

1710/12

Zwei Schmiedesöhne aus Planegg stellen vor einer Eiche eine kleine Marienstatue auf (Ursprung von Maria Eich).

1728

Am 07.04. vereinigt die Familie von Hörwarth die Hofmarken Krailling (Hochzeitsgeschenk des Kurfürsten Karl Albrecht) und Planegg.

1732

Die erste Sägemühle entsteht.

1732

Am 29.08. kauft die Familie von Ruffin die Hofmarken Planegg, Krailling und Seeholzen.

1733

Johann Baptist von Ruffin erwirbt durch Tausch auch die Grundherrschaft über Martinsried vom Kloster Dietramszell.

1734

Es entsteht die Holzkapelle Maria Eich, die 1744/45 durch einen Steinbau ersetzt wird. Beginn der Wallfahrt (nach dem Gelübde der Taglöhnerin Katherina Mergerin).

1737

Das Schloss und die Kapelle werden von Baron von Ruffin umgebaut.

1742

Im Österreichischen Erbfolgekrieg schlägt der berüchtigte Pandurenführer Franz von Trenck in Planegg sein Lager auf (Heimsuchung der ländlichen Bevölkerung).

1746

Baron von Ruffin erbaut eine an Maria Eich angegliederte Klause und beruft einen Eremiten, der den Schul- und Mesnerdienst versieht. Gleichzeitig wird die Schule aus dem Dorf Planegg nach Maria Eich verlegt.

1748/49

Die St. Georgskirche in Steinkirchen wird neu erbaut. Die Grundsteinlegung findet am 11.06.1748 statt.

1757

Der Pfarrer von Puchheim lässt einen Kreuzweg nach Maria Eich anlegen.

1768

Am 17.05. wird die St. Georgskirche in Steinkirchen eingeweiht.

1775

Jagderlebnis des Kurfürsten Max III. Joseph am 12.10. in Maria Eich. Ein gehetzter Hirsch sucht Zuflucht bei der Kapelle. Auf Geheiß des Kurfürsten wird er von den Jägern verschont.

ca.1800

Die Eremitenschule gilt als die "beste auf viele Stunden herum".

1803

Einführung des Kartoffelanbaus in Martinsried und Planegg.

1805

Ein Blitz zerschlägt den Wipfel der Kircheneiche (Maria Eich).

1809

Das Dorf zählt ca. 40 bewohnte Gebäude (290 Einwohner).

1817

Am 31.12. kauft Friedrich Karl Hubert Johann Nepomuk Graf von Thürheim die Hofmarken Planegg, Seeholzen, Krailling und Frohnloh für 118 000 Gulden.

1819

Es wird ein neues Schulhaus in der Münchner Straße 13 erbaut.

1822

Eine Bierbude befindet sich unweit der Kapelle bei Maria Eich. 1829/30 wird sie durch eine neue Schenke ersetzt.

1823

Planegg, Steinkirchen und Maria Eich werden nach Martinsried eingepfarrt.

1825

Der Hofbankier Jakob von Hirsch erwirbt von Graf Thürheim die Hofmark Planegg.

1826

Gottesdienst an jedem Samstag in Maria Eich.

1835/36

Bau einer neuen Brauerei. Bauherr ist Jakob von Hirsch. (Die Brauerei geht bis ins 16. Jahrh. zurück.)

1836/37

Cholera-Epidemie.

1842

Bau eines Eiskellers für die Brauerei.

1847

Täglicher Gottesdienst in Maria Eich.

1848

Mit dem Gesetz vom 04.06.1848 über die Aufhebung der Hofmark Planegg erhält die Gemeinde erstmals das volle Selbstverwaltungsrecht

(Ende der Patrimonialgerichtsbarkeit).

1849

Planegg zählt 425 Einwohner.

1853

Erbauung der Bahnsteigunterführung am Bahnhof Planegg (1952 umgebaut).

1853

Das offene Baden in der Würm ist auch in Planegg verboten.

1854

König Max II. äußert anlässlich der Eröffnung der Bahnlinie München -Starnberg den Wunsch, eine Gaststätte in der Nähe des Wallfahrtsortes Maria Eich zu errichten. Das auf der östlichen Seite des Bahnhofes Planegg gelegene Anwesen des Bauers Kummerer wird in ein Gasthaus umgewandelt.

1854

Eröffnung der Eisenbahnlinie Pasing - Planegg am 21.05.

1854

In Planegg, Pasing und Nymphenburg werden Badeanstalten errichtet.

1855

Planegg zählt 477 Einwohner.

1859

Gründung des Zimmerstutzen-Schützen-Vereins

(heute Hubertus-Schützen Planegg).

1859

Um diese Zeit befindet sich bereits eine schmale Brücke über die Würm in nordöstlicher Richtung. (1912/13 wurde die Würmbrücke neu gebaut mit einer Gesamtbreite von 13m. Entwurf: Del Bondido & Halter.)

1860

Etwa ab dieser Zeit wird Planegg Wohnsitz, Sommerfrische und Ausflugsort für Münchner Bürger.

1862

Martinsried erhält eine eigene Gastwirtschaft.

1866

Aufstellung eines Kreuzwegs auf dem Wallfahrtsweg zwischen Sendling und Maria Eich.

1867

In den vier Gemeindeteilen Maria Eich, Martinsried, Planegg und Steinkirchen wohnen 507 Einwohner.

1867

Einrichtung eines Gasthofes mit dem Namen „Blaues Haus" (ehemals Anwesen Kummerer, heute Heide-Volm).

1869

Ab jetzt darf sich der Gemeindevorsteher Bürgermeister nennen.

1870

Das Empfangsgebäude am Bahnhof wird erweitert und mit einem überdachten Zwischenbau versehen. Entwurf: Generaldirektion der Kgl. Bayer. Verkehrsanstalten.

1871

Planegg zählt 481 Einwohner.

1873

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr am 06.04.

1875

Laut Volkszählung steigt die Einwohnerzahl auf 610 Einwohner.

1883

Die Gemeinde Planegg erwirbt den nördlichen Teil des Steinkirchener Friedhofes.

1883

Entstehung des ersten Gemeindehauses an der Pasinger Straße.

1883

Eröffnung der Gaststätte „Zur Eiche".

1884

Bau des ersten Leichenhauses im Friedhof Steinkirchen.

1884

Gründung des Schützenvereins „Würmtaler".

1884

Gründung des „Veteranen- und Kriegervereins".

1884

Abbruch des 1784 gebauten leerstehenden Pfarrhofstadels mit Wagenremise.

1885

Neue Glocke für Maria Eich, gegossen von Ulrich Kortler.

1885

Die Volkszählung ermittelt 22 Protestanten in der Gemeinde Planegg.

1888

Das Schloss erhält an der Nordseite einen neuen Turm von Gabriel von Seidel.

1891

Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses („Feuerhauses")

an der Pasinger Straße 16.

1894

In Planegg wird mit dem Bau der Mariensäule begonnen. (Im darauffolgenden Jahr wird sie vollendet.)

1895

Einweihung des Kindergartens Josefstift.

1895

Brand des Bräuhauses.

1896

Grundsteinlegung der ersten Volksheilstätte in Bayern in Gegenwart von Prinz Ludwig von Wittelsbach (Waldsanatorium, Planegg / Krailling).

1887

Gründung des „Verschönerungs-Vereins".

1897

Am 01.12. brennt zum ersten Mal elektrisches Licht in den Häusern und auf den Straßen.

1897/98

Planegger Mühle abgebrannt (heute Wellenbad).

1898

Übernahme der Gaststätte „Blaues Haus" durch Wilhelm Volm und Umbenennung in „Zum Volm".

1898

Gründung des Katholischen Männervereins.

1899

Martinsried: Vollständige Renovierung der Kirche. Beseitigung der verfaulten Kommunionbank.

1899

Maria Eich erhält eine Wasserleitung.

1900

Planegg zählt 1339 Einwohner.

1901

Bau der neuen Schlosswirtschaft in der Pasinger Straße 2.

1900/02

Für den Vorortverkehr wird die seit 1885 zweigleisige Bahn viergleisig ausgebaut.

1902/03

Die heutige Volksschule in der Josef-von-Hirsch-Straße wird erbaut (erweitert 1913/14). Entwurf: Walter Sartorius.

1903

Martinsried: Kauf einer neuen Orgel von März, München, für 1735 Mark.

1903

Gründung des Trachtenvereins „D'Almarösler".

1905

Brand des Bräuhaus-Osttraktes.

1907

Der Turnverein Planegg-Krailling wird am 07.12. gegründet.

1907

Bau des Rathauses. Entwurf: Walter Sartorius.

1908

25-jähriges Pfarrjubiläum des H.H. Dekans, Geistlichen Rats und Distriktschulinspektors Josef Danzer.

1908

Die Gemeindeverwaltung zieht in das neue Rathaus in der Pasinger Straße 16.

1910

Wilhelm Volm zieht sich ins Privatleben zurück und verkauft seine Wirtschaft an die Schlossbrauerei Planegg.

1911

Renovierung der Schlosskapelle. Gesamtkosten 20 000 Mark.

1911

Am 08.01. wird eine freiwillige Sanitätskolonne in Planegg ins Leben gerufen.

1912

Der Bau des Wellenbades und der Würmbrücke samt Wehranlagen wird durch Freiherr von Hirsch veranlasst. Entwurf des Wellenbades: August Gum (Erweiterung erfolgte 1938).

1912

Maria Eich feiert sein 200-jähriges Jubiläum.

1912

An der Straße von Neuried nach Planegg wird eine Allee angelegt.

1912/13

Das Postamtsgebäude wird durch Baumeister Konrad Dumser erbaut. Eröffnung am 01.03.1913 (davor befand sich die Post im Bahnhof Planegg).

1917

Dank Pfarrer Diewald erhält Planegg drei Gottesdienste im Schloss; der vierte wechselt zwischen Steinkirchen, Martinsried und Krailling.

1918

Gründung des Katholischen Frauenbundes.

1920

Um diese Zeit wird das Lichtspieltheater, Bahnhofstr. 26, mit 240 Sitzplätzen erbaut.

1921

Dem „Rauchklub" wird die feierliche kirchliche Fahnenweihe versagt.

1921/22

Verwendung einer alten Reithalle aus Eurasburg bei Wolfratshausen für den Bau der Kath. Kirche St. Elisabeth (Notkirche).

1922

Umwandlung der Planegger Schlossbrauerei in eine Aktiengesellschaft.

1924

Einweihung des Kriegerdenkmals in Martinsried.

1924

Neuverteilung von Hausnummern und Umbenennungen von Straßen.

1925

Die Einwohnerzahl beträgt 2283.

1925

Errichtung einer selbstständigen kath. Pfarrkirchenstiftung.

1926

Der „Arbeiter-Gesangverein Echo, Planegg/Krailling" wird gegründet. (Der gewerkschaftlich organisierte Gesangverein muss 1933 aufgelöst werden. Nach Kriegsende Neugründung. Heute: Männerchor Frohsinn Krailling-Planegg.)

1926

Bau des Umspannwerks Isar-Amper-Werke. Das Werk wurde am

11.04.1945 bei einem Fliegerangriff schwer getroffen.

(Der Erweiterungsbau entstand 1953/54. Entwurf: Wolfgang Vogel.)

1926

Gründung des heutigen Würmtal-Zweckverbandes Planegg.

1926

Der SV Planegg-Krailling wird gegründet.

1926

Am 2.Weihnachtsfeiertag wird die Waldkirche eingeweiht.

Architekt: Theodor Fischer.

1927/28

Das Postgebäude wird durch einen Erweiterungsbau vergrößert.

Entwurf: Gottlieb Gum.

1928

Bau des Kriegerdenkmals. Denkmal mit der neuen Mariensäule für die Gefallenen des Krieges 1914/18. Entwurf: Karl Hocheder.

1928

Stadtpfarrer Thomas Diewald weiht die neue Orgel der Pfarrkirche Planegg mit 26 Registern ein.

1928

Die Schlossbrauerei wird von der Pschorrbrauerei München gekauft.

1928

Der Friedhof in der Fürstenrieder Straße wird angelegt und ein Leichenhaus erbaut. Entwurf: Mathias Steinbrecher.

1930

Aufstellung eines neuen Kreuzwegs von Lochham nach Maria Eich.

1931

Übernahme der Wirtschaft „Zum Volm" von Georg und Maria Heide als Pächter.

1931

Gründung eines kath. Arbeiter- und Gesellenvereins.

1932

Kirche und Turm von Maria Eich werden umgebaut.

Entwurf: Michael Steinbrecher.

1933

Planegg zählt 2528 Einwohner.

1933/34

Der Kirchturm von St. Elisabeth wird errichtet. Entwurf: Wilhelm Schwarzmeier.

1937

225-jähriges Jubiläum von Maria Eich.

1937

Der Sportplatz an der Josef-von-Hirsch-Straße wird angelegt.

1938

Bau des Kindergartens an der Anton-Schneller-Straße.

1938

Die Schlossgottesdienste werden im Dritten Reich unter dem nationalsozialistischen Präsidenten des Kreistags von Oberbayern, Christian Weber, verboten.

1938

Die Kreissparkasse München, Zweigstelle Planegg, Bahnhofstr. 20 wird erbaut. Entwurf: Gebr. Krinninger.

1938

In der „Reichskristallnacht" (Judenpogrom) vom 09. auf den 10.11.1938 wird ein Brandanschlag auf das Planegger Schloss verübt.

1940

Georg Heide kauft die gesamte Wirtschaft dem Besitzer Dr. von Griesheim für 200 000 Reichsmark ab. Es folgt die Umbenennung in „Heide-Volm".

1942

In der Nacht vom 20./21.11. fallen Spreng- und Brandbomben auf Martinsried.

1945

Schwerer Bombenangriff am 11.04. auf den Planegger Bahnhof.

Es gab zahlreiche Tote und Verletzte.

1945

Am 30.04. Einmarsch der Amerikaner in Planegg.

1945

Der Anwalt Albert Heizer wird von den Amerikanern als Bürgermeister eingesetzt. (Er war bis 1966 Bürgermeister von Planegg.)

1945

Der Priester Karl Leisner stirbt im Waldsanatorium Planegg an den Folgen seiner Internierung im KZ Dachau. Im Juni 1996 wird er von Papst Johannes Paul II. in Berlin selig gesprochen.

1948

Der Komiker Karl Valentin, wohnhaft in Planegg, stirbt am Rosenmontag den 09.02.

1949

Die „Schauburg" in der Bahnhofstr. 40 wird erbaut. Das Lichtspieltheater verfügt über 340 Sitzplätze. Entwurf: Gottlieb Gum.

1951

Neue Glocke für die Kirche in Martinsried.

1951

Das Hofmarksgeschlecht der Hörwarth führte in seinem Wappen als frühere „Ulentaler" die Eule als Wappentier. Nachdem das Geschlecht der Hörwarth im Mannesstamm ausgestorben war, darf die Gemeinde das Wappen übernehmen: Auf einem grünen Feld (=Plan) sitzt vor einem blauen Fluß (=Würm) eine rote, goldbewehrte Eule.

1952

Nach der Umgestaltung des Kriegerdenkmals trägt es nun auch die Namen der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges 1939-1945.

Entwurf: Lorenz Hoerhager.

1952

Die Volksbank Planegg wird in der Bahnhofstr. 28 erbaut.

Entwurf: Franz Boller.

1952

Planegg zählt 4407 Einwohner.

1952

In Planegg wird erstmals vom Trachtenverein „D' Almarösler" ein Maibaum aufgestellt.

1952-1960

In dieser Zeit entstehen 73 Familien-Heime durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft Planegg, zur Beseitigung der Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg.

1953

Die Augustiner übernehmen am 15.09. Maria Eich und bauen die ehemalige Eremitenklause zu einem kleinen Kloster aus.

1953

Das Innenministerium stimmt der Einführung einer Gemeindefahne mit den Streifen Rot und Weiß zu.

1953

Gründung der „Krieger- und Soldatenkameradschaft".

1956

Wiedergründung des in der NS-Zeit verbotenen Sportvereins DJK Planegg.

1958

Erweiterungsbau der Wallfahrtskirche Maria Eich.

1959

Am 17.12. bestimmt das Bayerische Staatsministerium des Innern Planegg als Standort für eine Großraumstation der Bayerischen Landespolizei.

1959

Eröffnung der neu erbauten Hubertus-Stuben im „Heide-Volm".

1959

Maria Eich erhält eine neue Orgel. Die Weihe erfolgt durch Prälat Hartig.

1961

Die Polizeiinspektion bezieht ihr neues Gebäude in der

Josef-von-Hirsch-Str. 1.

1961

Fahnenweihe des Roten Kreuzes (50-jähriges Bestehen).

1962

Umbau des Rathauses Planegg durch den Architekten

Alexander von Weymann.

1962

Eröffnung des Jugendheims für die Fußballabteilung des Sportvereins Planegg-Krailling, Hofmarkstr. 51.

1962

Die Volksbücherei wird in neuen Räumlichkeiten im Schulhaus eingeweiht.

1963

60-jähriges Stiftungsfest des Trachtenvereins „D'Almarösler".

1963

Umbau der Schule an der Josef-von-Hirsch-Straße.

1966

Feierliche Eröffnung des neuerbauten Hubertus-Festsaales in der Großgaststätte „Heide-Volm".

1966

Einweihung des Betriebsgebäudes für den Würmtal-Zweckverband, Bahnhofstr. 1.

1966

Einweihung des neuen Sportplatzes Planegg und der neuen Gebäude an der Hofmarkstr. 51.

1967

Einweihung der Zweigstelle Bayerische Vereinsbank in der Bahnhofstraße.

1967

Einweihung des neu erbauten Kinderhortes Planegg auf dem Schulgelände.

1967

Eröffnung des evangelischen Kindergartens in der Anton-Schneller-Straße.

1967

Einweihung der Schulturnhalle Planegg.

1967

Fahnenweihe der Schützengesellschaft „Würmtaler".

1968

Firmung durch Julius Kardinal Döpfner am 17.05.

1969

Fahnenweihe der „Schützengesellschaft Martinslust" in Martinsried am 31.08.

1969

Am „Valentin-Haus" in der Georgenstraße 2 wird zu Ehren des Komikers Karl Valentin ein Rielef angebracht.

1970

Am 24.04. Gründungsversammlung der Volkshochschule.

1970

Planegg zählt 6917 Einwohner.

1971

Am 18.03. Abbruch der Notkirche St. Elisabeth.

1971

Am 26.09. Grundsteinlegung der neuen Kirche durch H.H. Generalvikar Gruber.

1972

Fertigstellung des S-Bahnhofes.

1973

100-jähriges Gründungsfest der Feuerwehr Planegg mit Feldmesse auf dem Friedhof am 20.05.

1973

Einweihung des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried.

1974

Am 11.10. Eröffnung der Raiffeisenbank.

1975

Dr. Rudolf Freiherr von Hirsch verstirbt am 22.05. im 100. Lebensjahr.

1975

Am 20.03. Eröffnung der Deutschen Bank in der Bahnhofstraße.

1975

Neubau der Kreissparkasse.

1975

Das neue Gerätehaus der Feuerwehr Planegg wird in der Pasinger Straße 24 erichtet.

1976

Am 07.12. Abbruch des alten Pfarrhofes an der Pasinger Straße.

1979

Am 24.10. Richtfest des Feodor-Lynen-Gymnasiums.

1980

Erneuerung der Würmbrücke in Stahlbeton (Ingenierbüro Hingerl).

1980

1. Fahrt „Ein Dorf geht auf Reisen". Über 1000 Planegger besuchen Klausen in Südtirol.

1981

Einweihung des Feodor-Lynen-Gymnasiums am 06.07.1981 (Aufnahme des Schulbetriebs in Vorläuferklassen seit September 1977).

1984

575-Jahr-Feier in Planegg.

1985

Am 20.01. erfolgt die Einweihung des „Dietrich-Bonhoeffer-Hauses" in Martinsried (Friedenskirche Gräfelfing).

1987

Planegg zählt 9720 Einwohner.

1987

Am 30.05. kommt es zur Unterzeichnung der Städtepartnerstadt

Planegg / Meylan.

1988

Grundsteinlegung des Gemeindehauses am 04.12.

(Waldkirche).

1990

Im Februar erfolgt die erste Kontaktaufnahme zu Bärenstein über Lehrkräfte am Feodor-Lynen-Gymnasium.

1990

Am 14.11. findet der erste offizielle Kontakt zwischen dem 1. Bürgermeister Heinz Grosser aus Bärenstein und dem 1. Bürgermeister Alfred Pfeiffer aus Planegg in unserer Gemeinde statt.

1990

Am 03.03. wird die zweite Dreifachturnhalle eingeweiht.

1991

Neubau des Feuerwehrhauses in Martinsried.

1991/93

Kindergartenneubau in Martinsried.

1992

Am 23.05. erfolgt die Unterzeichnung des Freundschaftsabkommens mit der Gemeinde Bärenstein/Erzgebirge.

1993

Grundsteinlegung für das neue Planegger Rathaus am 26.10.

1994

Im Oktober wird das Richtfest für die neue Martinsrieder Grundschule gefeiert.

1995

Am 07.07. wird das neue Rathaus eingeweiht.

1995

Entstehung des Innovations- und Gründerzentrums für
Biotechnologie IZB in Martinsried.

1996

Erstmals wurde am 24.03. in der Gemeinde Planegg eine Frau zur

1. Bürgermeisterin gewählt (Frau Dr. Ulrike Höfer, CSU).

1997

Planegg führt die Biotonne ein.

1997

Vom 03. bis 05. Oktober: 10 Jahre Partnerschaft Planegg / Meylan.

1998

Die Einweihung der neuen Aussegnungshalle erfolgt am 31.10.

1998

Am 04.11. wird der neue Übergang über die Würm von der Georgenstraße zum Steinkirchener Friedhof dem Fußgängerverkehr übergeben.

1998

Planegg feiert 40 Jahre Polizeiinspektion.

1999

Die Gemeinde Planegg ist im Internet vertreten.

1999

Am 02.10. findet die Einweihung und die offizielle Inbetriebnahme des neu gestalteten Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Planegg statt.

2000

Am 14.05. startet der fünfte Sonderzug seit 1980
über den Brenner nach Klausen, in Planeggs „heimliche Partnerstadt".

2000

Erneuter Umbau der Volksschule Planegg.

2000

Planegg zählt 10589 Einwohner.

2000

Altbürgermeister und Ehrenbürger Albert Heizer feiert seinen 95. Geburtstag.

2001

Ferdinand Freiherr von Hirsch verstirbt im Alter von 95 Jahren.

2001

Am 25.10. erfolgt die Grundsteinlegung für die neue Gemeindebücherei.

2001

Am 26.12. feiert die Waldkirche Planegg ihr 75-jähriges Jubiläum.

2002

Richtfest am 22.07. für das erste Universitätsgebäude in Martinsried.

2002

Die erste Kinoveranstaltung des Planegger Bürgerkinos findet am 22.11. im Saal der Musikschule Planegg statt.

2002

Das Feodor-Lynen-Gymnasium feiert sein 25-jähriges Jubiläum.

2002

Vom 03. bis 06. Oktober: 10 Jahre Partnerschaft Planegg - Bärenstein.

2003

Zum 21. Mal findet ein Ramadama in Planegg statt. (Es werden über 100 Säcke Müll eingesammelt.)

2003

Die erste Blade Night im Würmtal mit 300 Teilnehmern startet in Planegg.

2004

Die Kunsteisbahn „Planegger Eiswunder" wird am 04.12. am Feodor-Lynen-Gymnasium in Betrieb genommen.

2004

Eröffnung des neuen Bahnhofs-Kiosks und Cafes.

2004

Planegg zählt 10770 Einwohner.

2004

Willy Heide, der ehemalige Sprecher der Wiesenwirte, feiert seinen

85. Geburtstag.

2004

Die Kabarettistin Lisa Fitz spendet der Planegger Grundschule 25 000 Euro.

2005

Die Gemeinde beteiligt sich an der Bundesgartenschau (BUGA).

2006

Der erste Bauabschnitt der geplanten 15 Sozialwohnungen der Gemeinde Planegg an der Josef-von-Hirsch-Straße wird mit den zukünftigen Bewohnern mit einem kleinen Fest eingeweiht.

2006

Am 23./24. Juni: Freundschaftsabkommen mit Klausen/Südtirol.

2006

Jubiläum „100 Jahre SPD Planegg".

2007

In Planegg sind 392 Hunde registriert.

2007

Eröffnung der neuen Caritas-Kontaktstelle in St. Elisabeth.

2007

Am 16.06. findet das 3. Entenrennen auf der Würm zu Gunsten des Fördervereins Miteinander e.V. statt.

2007

Jubiläumsjahr zu Karl Valentins 125. Geburtstag.

2007

Im Februar erfolgt der erste Spatenstich für die Planegger Bürgeraula vor dem Feodor-Lynen-Gymnasium.

2007

894 Schüler besuchen das Feodor-Lynen-Gymnasium.

2007

Vom 28. bis 30. September feiert die Gemeinde Planegg 15 Jahre Partnerschaft mit Bärenstein.

2007

Vom 17. bis 20. Mai feiert die Gemeinde Planegg 20 Jahre Partnerschaft mit Meylan.

2007

Am 12.10. findet das Richtfest für den Neubau einer Aula und zusätzlichen Räumen für das Feodor-Lynen-Gymnasium statt.

 

 Quelle: Ortschronik Planegg, 2009

 

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