Feier am Mahnmal

Coronabedingt ist das Gedenken an den Todesmarsch von Dachau dieses Jahr kleiner, aber nicht weniger berührend ausgefallen. Bürgermeister Hermann Nafziger betonte, dass auch 76 Jahre später das Gedenken an die Qualen der durch Planegg getriebenen jüdischen Häftlinge wach gehalten werden muss.

Gedenken an Todesmarsch in Dachau

Und es waren berührende Worte, die Lea Lochner und Edgar Feddersen, Schülersprecher des Feodor-Lynen-Gymnasiums vor dem Mahnmal sprachen.

Angelika Lawo, Fachbetreuerin Geschichte und Sozialkunde des Planegger Gymnasiums, dankte den Anwesenden und den Menschen zu Hause, die heute ebenfalls an das menschenunwürdige Geschehen in den letzten Kriegstagen dachten.

Thomas Schaffert und sein Frau Ursel intonierten stimmungsvoll das Lied "El Haderech" auf hebräisch und deutsch.

Und Dr. Jan Mühlstein, ehemaliger Vorsitzender der Union progressiver Juden in Deutschland sprach abschliessend das jüdische Gebet Kaddisch.

 

 

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