Der Planegger Umweltpreis wurde verliehen

Kinder der Grundschule Planegg und des Kindergartens Josefstift teilen sich den Preis 2022: Klein, aber nachhaltig. Bei der Preisverleihung im Foyer des Rathauses sagte Schirmherr Bürgermeister Hermann Nafziger, die diesjährige Auswahl der Preisträger sei ganz in seinem Sinne, da man „die Jugend und die Kinder an das große Thema Klimawandel heranführen“ müsse.

Umweltpreis 2022

1000 Euro des wieder von Gemeinderat Peter von Schall-Riaucour gestifteten Preises gingen an die Gruppen Maus, Bär und Igel des Josefstifts und ihre Erzieherinnen Edina Kukulies und Susanne Ritter. Nach dem Motto „Auch die Kleinen können viel bewegen“ hat man beispielsweise das ganze Jahr über darauf geachtet, nur öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, mit Papier sparsam umzugehen, Verpackungen zu vermeiden oder wiederzuverwenden und auf den Wasserverbrauch zuachten. 1500 Euro erhielten eine heutige vierte Klasse der Grundschule Planegg und ihre Lehrerin Alexandra Berghofer für ihre Projektwoche „Upcycling“ in der dritten Jahrgangsstufe. Eine Wochelang haben sich die Schülerinnen und Schüler dabei mit dem Thema Müll und Wiederverwertungauseinandergesetzt.

Eigentlich war wieder ein Preisgeld von 5000 Euro angesetzt, doch hatte die Jury aus Gemeinderäten und Verwaltungsfachleuten dafür plädiert, den Preis zu halbieren und die übrig gebliebenen 2500Euro dem Umweltpreis für 2023 dazuzuschlagen, auch damit dieser attraktiver wird. Genau das werde passieren, sagte Stifter Schall-Riaucour: Der demnächst ausgerufene Planegger Umweltpreis 2023 wird also 7500 Euro betragen.

Musik von Hermann Nafzigers Sohn Fabian, alias Alex Bender, rundete das Programm ab.



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