Bürgermedaille für 40 Jahre ehrenamtliches Engagement

Jochen Schwerdtner erhält Bürgermedaille

Am Samstag, dem 02.09.18, wurde Jochen Schwerdtner im Rahmen eines Festabends für die Besucher aus Planeggs Partnergemeinde Bärenstein feierlich die Planegger Bürgermedaille verliehen.

Herr Schwerdtner engagiert sich seit langen Jahren in den Gemeindepartnerschaften von Planegg. So hat er immer wieder Gäste beherbergt, die Besuchsprogramme aktiv unterstützt und die persönlichen Kontakte in die Partnergemeinden intensiv gepflegt. Dadurch hat er einen bedeutenden Beitrag für die Gemeindepartnerschaften von Planegg geleistet.

Zudem war Jochen Schwerdtner 20 Jahre lang Vorsitzender der Volkshochschule Planegg. Er hat diese Funktion erst in diesem Jahr aufgegeben. Erster Bürgermeister Heinrich Hofmann wies in seiner Laudatio darauf hin, dass Schwerdtner seit zwei Jahrzehnten „der verlässliche Garant“ dafür war „dass unsere VHS in einem gesunden Maß kontinuierlich gewachsen ist und sich weiterentwickelt hat.“

Jochen Schwerdtner war über die Jahre auch eng mit dem Förderverein Martinsrieder Christkindlmarkt e. V. verbunden, der 1981 ins Leben gerufen wurde. Bürgermeister Hofmann dankte Herrn Schwerdtner im Namen der ganzen Gemeinde für das nun fast 40-jährige ehrenamtliche Engagement und überreichte ihm die Bürgermedaille.

Der Festabend in der Gaststätte Heide-Volm, bei dem die Bürgermedaille überreicht wurde, fand zu Ehren des zweitägigen Besuchs einer rund 30-köpfigen Besuchsgruppe aus der Partnergemeinde Bärenstein im Erzgebirge statt. Die Partnerschaft zwischen Planegg und Bärenstein besteht seit 26 Jahren. Sie geht zurück auf die Initiative einer Lehrkraft am Feodor-Lynen-Gymnasium. Heute lebt die Partnerschaft durch zahlreiche enge Beziehungen auf Ebene der Vereine, der Gemeindeverwaltung und zwischen Bürgerinnen und Bürgern.

Bernd Schlegel, Bürgermeister von Bärenstein, wies in seiner Ansprache auf die Bedeutung der zahlreichen Freundschaften hin, die durch die mehr als zwei Jahrzehnte Gemeindepartnerschaft entstanden seien. Er nutzte seine Rede dazu, die aktuellen Ereignisse in Chemnitz zu verurteilen und betonte, dass diese von einer kleinen, aber sehr gefährlichen Minderheit ausgingen.

Die Delegation aus Bärenstein wurde von Vertretern ihrer Nachbargemeinde in der Tschechischen Republik, Weipert, begleitet.

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